Himmelfahrt 2018

Großer Familien-Renntag

Sprichwörtliches zum Herrentag im Herrenkrug

Ob man es will, ob man es mag,
für alles gibt`s nen Jahrestag.
So kommt auch früher oder später
in jedem Mai der Tag der Väter.
(Gudrun Zydeck)

Und das ist gut so, denn dann heißt es wieder: Herrentag im Herrenkrug mit Pferderennen! Fast schon traditionell gibt es an diesem Tag abwechselnd Trab- und Galopprennen. In den vier Rennen für Galopper schwingen sich ausschließlich Amateure in den Sattel. Mit dem Lokalmatador Marc Timpelan und dem Niederländer Gijs C.P. Snijders tun dies am Herrentag lediglich zwei Männer. Sicher werden die teils sehr erfolgreichen Reiterinnen den Beiden nicht kampflos den Sieg überlassen. Und wie ist das Verhältnis Männlein/Weiblein im Traberlager? Die Männer sind eindeutig in der Überzahl! Ein Grund ist sicher, dass beim Sitzen hinter dem Pferd das Körpergewicht nicht groß ins Gewicht fällt.

Bleiben noch die vierbeinigen Athleten: Hengste sind die klare Minderheit, Stuten und vor allem Wallache dominieren. Der älteste Hengst bei den Galoppern ist mit elf Jahren der Areion-Sohn Silenos. Der Oldie bei den Trabern ist ein 13jähriger Hengst namens Shirkan. Vielleicht gilt für Silenos und Shirkan das schlesische Sprichwort aus dem 17. Jahrhundert: Es ist kein so alter Hengst, der nicht noch einmal im Mai wiehert. Abschließend wünsche ich allen Männern (und Frauen) viel Glück beim Anlegen der Wetten. Es soll ja echte Glückspilze geben, getreu dem deutschen Sprichwort: Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach!

Rennzeitung zum 10. Mai 2018